Rittersaal
EIngangsbereich
Kappelle
Aussenansicht

19 - Verwalterhaus Bischöfliches Schloss

Objekt:

Baujahr13. Jhr
Architektunbekannt
Sanierung2019-2024: Jüngling & Hagmann
Merkmaledenkmalgschützt

Adresse:

Hof 19
7000 Chur

Öffnungszeiten:

Samstag, 25.04.

12:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 26.04.

12:00 - 18:00 Uhr

Barrierefreiheit:

Nein

Fotografieren:

Erlaubt

Schon 451 wird mit Asinio zum erstenmal ein Bischof von Chur erwähnt; die Anfänge des Bistums reichen aber vermutlich bis ins 4. Jahrhundert zurück. Gegen Ende des ersten Jahrtausends nahm der Bischof auch in weltlichen Belangen eine immer bedeutendere Stellung ein. Er profitierte dabei von der Gunst der deutschen Kaiser, die ihm wichtige Privilegien wie etwa 952 den Churer Zoll schenkten. Auch besass er das Markt- und das Münzrecht. Diese Machtstellung wiederspiegelt sich in der Hofanlage des Bistum Churs. Das Verwalterhaus am westlichen Ende sticht zusätzlich durch die barocke Fassade heraus und bildet so ein Gegenstück zur Kathedrale. Diese erlangte ihre heutige Gestalt unter Bischof Joseph Benedikt von Rost 1733. Der Rittersaal im ersten Obergeschoss weist weitgehend die Fassung der Restaurierung von 1919 auf. Die historischen Wandmalereien bestimmen heute zusammen mit der Holzkassettendecke aus dem 17. Jahrhundert und der Galerie das Erscheinung. Die Kapelle samt Vorraum wurde 1969 restauriert und, gemäss damaligem Befund, der ursprünglich barocken Farbgebung von 1730 / 33 nachempfunden. Diese Fassung wird bei der geplanten Restaurierung respektiert. Das Architekturbüro Jüngling Hagmann wurde mit der Instandstellung des Bischöflichen Schlosses auf der Grundlage eines neuen Nutzungskonzeptes sowie die Restaurierungder Ausstattung wie auch die Erneuerung der technischen Infrastruktur beauftragt.

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Quellen:

Text: R.Ratti Bilder: Jüngling & Hagmann Aussenaufnahme: R.Ratti