



| Baujahr | 1986 |
| Architekt | Peter Zumthor |
| Merkmale | Archäologie, Pritzker-Preis |
Seilerbahnweg 23
7000 Chur
Samstag, 25.04.
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr
Samstag, 25.04.
11:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 15:00 Uhr
(geführt vom Archäologischen Dienst Graubünden)
teilweise
Erlaubt
Die Schutzbauten Welschdörfli in Chur öffnen am Tag der offenen Tür ihre Anlage für die Öffentlichkeit. Die von Peter Zumthor entworfene und 1986 fertiggestellte Überbauung schützt bedeutende archäologische Überreste der römischen Siedlung Curia Raetorum. Unter den römischen Strukturen liegen zudem noch ältere Fundschichten, die bis in die Jungsteinzeit zurückreichen. Vor Ort erhalten Besucherinnen und Besucher Einblick in Mauern, Räume, Wandmalereien und zahlreiche Fundstücke aus verschiedenen Epochen. Erste Entdeckungen wurden bereits im 18. Jahrhundert gemacht, eine systematische archäologische Erforschung begann jedoch erst im frühen 20. Jahrhundert. Seit 1967 ist die Fundstätte museal erschlossen und öffentlich zugänglich. Auch architektonisch ist die Anlage bemerkenswert: Die asymmetrische Holzkonstruktion mit schräg gestellten Balken nimmt Bezug auf die unregelmäßigen Grundrisse der antiken Bebauung. Drei Hallen, verbunden durch eine Passerelle, überspannen die Ausgrabungen. Gedämpftes Tageslicht durch Oberlichter sorgt für eine ruhige Atmosphäre und schützt zugleich die empfindlichen Relikte. Für ihre architektonische Qualität wurden die Schutzbauten 1987 mit der „Auszeichnung für gute Bauten Graubünden“ geehrt. Darüber hinaus ist die Stätte als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft. Ein Besuch bietet eine seltene Gelegenheit, Geschichte und Architektur an diesem besonderen Ort aus nächster Nähe zu erleben und mehr über die frühe Besiedlung Churs zu erfahren.
| Baujahr | 1986 |
| Architekt | Peter Zumthor |
| Merkmale | Archäologie, Pritzker-Preis |
Seilerbahnweg 23
7000 Chur
Samstag, 25.04.
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr
Samstag, 25.04.
11:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 15:00 Uhr
(geführt vom Archäologischen Dienst Graubünden)
teilweise
Erlaubt
Text: Patrick Cassitti, Archäologischer Dienst Graubünden Bilder: Architekturbibliothek, Hochschule Luzern - Technik & Architektur